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Lesungen

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Medien

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Martin Gross

Ein Winter in

Jakuschevsk

Geb., mit SU u. Lesebd., 284 S.

ISBN 978-3-949333-11-8

Verlag Sol et Chant


26,00 €

Ein Winter in 

Jakuschevsk


Martin Gross







Martin Gross hat ab 1998 viele Jahre in Kooperationsprojekten zwischen der EU und Russland gearbeitet und deren Scheitern miterlebt. Davon berichtet er in seinem ak­tuellen Roman „Ein Winter in Jakuschevsk“, der durch den rus­sischen Über­fall auf die Ukraine tragischer Weise zu einem Buch der Stunde geworden ist.

Teilnehmend und mitfühlend schildert Gross den sibirischen Alltag der krisengeplagten Bevölkerung, die sich immer wieder durchbeißt, Not­lösungen organisiert, Kränkungen einsteckt, Ansprüche und Träume auf­ge­ben muss. Martin Gross erzählt von Verzweiflung und Galgenhumor, von Of­fenheit und Argwohn – und von der Liebe, die ihn auch in Sibirien findet. 

Aus der scheiternden Ost-West-Partnerschaft wächst eine tiefe Zuneigung zu den Menschen, die ihn begleiten. Eine Mitmenschlichkeit, wie wir sie in den aktuellen Zeiten der Grausamkeit so dringend benötigen, um nicht der Blindheit des Krieges und den Verallgemeinerungen von „Freund“ und „Feind“ zu erliegen.


Martin Gross ist der Verfasser des nach beinahe 30-jährigem Vergessen wie­der–entdeckten Romans „Das letzte Jahr“ (Spectorbooks), der 2020/21 für Aufsehen sorgte. Das Buch erzählt, wie der westdeutsche Autor 1990 nach Dresden zog, um das letzte Jahr der DDR zu dokumentieren.



Über „Das letzte Jahr“ (Spectorbooks 2020):

… Neben vielen Entdeckungen verblüffte eine am meisten: Die Aufzeichnungen eines … westdeutschen Autors, der im Januar 1990 nach Dresden gezogen war, um das letzte Jahr der DDR mitzuerleben und mitzuschreiben: hellsichtig, melancholisch, stilistisch brillant.“ 

Tobias Lehmkuhl (Süddeutsche Zeitung – Literatur)


… eine Mischung aus literarischer Reportage und scharfsinnigen Beo­bach­tungen …

René Schlott (FAZ)


… eine echte Entdeckung und unbedingt zu empfehlen.

Bettina Baltschev (MDR Kultur)



Die Presse über „Ein Winter in Jakuschevsk“:

02.06.2022 Die Allgemeine Zeitung (AZ) geht in einem Porträt von Martin Gross vor allem auf dessen Erfahrungen in russisch-europäischen Koopera-tionen ein, die den Hintergrund seines neuen Romans Ein Winter in Jakuschevsk bilden. So unterstreicht der Artikel die Bedeutung, die persönlichen – und bei Martin Gross heißt das immer auch: selbst-kritischen – Erfahrungen beikommen, wenn man abweichende Welt-sichten zu verstehen und zu begreifen versucht. Gerade deshalb ist Ein Winter in Jakuschevsk für uns das Buch der Stunde zum Ukraine-Krieg. 

Eine großartig klarsichtige Rezension von Martin Gross’ aktuellem Roman Ein Winter in Jakuschevsk ist in der Leipziger Zeitung erschie-nen.

Ralf Julke legt sehr folgerichtig dar, warum uns ein Roman, der wesentlich auf einer 20 Jahre zurückliegenden Reise nach Sibirien beruht, sehr viel über das aktuelle Russland, seinen Krieg gegen die Ukraine und seine innere Dis-tanz zum westlichen Denken lehren kann.

Entscheidend ist für Julke die oft unbewusste Befangenheit der eigenen Weltsicht: „Man denkt sein Leben immer in den Möglichkeiten, die man in der Kindheit erlernt hat und für normal begreift. Und deshalb übersieht man oft (und leider oft auch automatisch), dass der Andere völlig anders denkt und anders wertet. Und so passiert das eben leider auch in der Politik. 

Man möchte den freundlichen Präsidenten sehen und seinen Versprechungen glauben. Und übersieht die Welt, die er tatsächlich im Kopf hat. Und deshalb ist die nun scheinbar 20 Jahre zurückliegende Geschichte, die Martin Gross erzählt, so etwas wie ‚ein Buch der Stunde‘.

Am 15.07.2022 lief Tobias Lehmkuhls sehr schöne Rezension von Martin Gross’ groß-artigem Roman im Deutschlandfunk:

„Ein Winter in Jakuschevsk“ bietet vielmehr staunenswerte Einblicke in das Leben in der russischen Provinz, angefangen mit kleinen kulturellen Unterschieden – so ist Händeschütteln zwischen Mann und Frau verpönt – bis hin zu den Ursachen für die Verwerfungen zwischen Russland und dem Westen, die nicht zuletzt in der erwähnten großen Wirtschaftskrise ihren Ursprung haben …

… Die Osteuropäer haben nach dem Scheitern des Sozialismus ihren Nationalstolz wiederentdeckt, schreibt Gross, die Russen dagegen hätten nicht nur das Scheitern des Sozialismus, sondern auch ihren Stolz als Supermacht eingebüßt. Zwei bittere Erfahrungen, die sicher mitentscheidend sind für die Lage heute, 24 Jahre später.

Dem Tagebuchschreiber geht es allerdings nicht darum, irgendjemandem die Schuld zuzuschieben, er zeigt nur auf, was alles schiefgelaufen ist und was niemals funktionieren konnte.

Wer den Beitrag verpasst haben sollte, hat nun die Gelegenheit, ihn hier in Gänze nachzuhören  oder nachzulesen.

Ein einfühlsames Porträt von Martin Gross, das zugleich Einblicke in sein Schreiben und die Arbeit an der Fortsetzung von „Ein Winter in Jakuschevsk vermittelt, ist am 29. Aug. 2022 in der AZ erschienen. Wir freuen uns schon sehr auf dieses Buch!

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